2-3 Niederlage gegen die Black Wings

Im vierten Spiel der Viertelfinalplayoffs zwischen dem EC VSV und den EHC Liwest Black Wings Linz agierten beide Teams zu Beginn des ersten Drittels äußerst vorsichtig. Chancen waren zu Beginn Mangelware, die Defensivreihen beider Mannschaften ließen nur wenig zu. Glück hatten die Gastgeber in Unterzahl, ein Schuss von Murphy landete nur an der Stange. Nach der Anfangsphase erhöhten die Heimischen, die mit neuformierten Angriffslinien angetreten waren, das Tempo und erspielten sich die ersten Torgelegenheiten. John Hughes und Marco Pewal scheiterten zunächst noch an David Leneveu, in der 10. Minute konnten die Fans in der Halle aber zum ersten Mal jubeln. Marco Pewal bediente den aufgerückten Brad Cole und der Verteidiger der Draustädter bezwang Leneveu freistehend aus kurzer Distanz. 

Der Treffer gab den Blau-Weißen weiter Auftrieb, die Chancen auf das 2-0  durch Benjamin Petrik und Derek Ryan konnten aber nicht genutzt werden. Auf der Gegenseite hatten die Gäste mehr Glück – Robert Lukas zog von der Blauen Linie ab und die Scheibe wurde unhaltbar für Jean-Philippe Lamoureux abgefälscht. 

Die Blau-Weißen starteten enorm engagiert und mit hohem Tempo in den zweiten Abschnitt. Die Adler kontrollierten in der Anfangsphase das Spielgeschehen und kamen auch zu tollen Gelegenheiten – Nageler, Hughes und Pretnar konnten Leneveu aber einfach nicht bezwingen. Mit Fortlauf des zweiten Abschnittes kamen die Gäste – auch dank zweier Powerplaymöglichkeiten – besser ins Spiel und fanden nun auch die besseren Gelegenheiten vor. Hisey probierte es mit dem Bauerntrick, Lamoureux konnte die Scheibe aber noch von der Linie kratzen. Kurze Zeit später war der Villacher Keeper wieder gefragt, er konnte aber auch gegen Irmen, der nach einem Konter freistehend abzog, mit einer tollen Parade retten. 90 Sekunden vor dem Ende war dann aber auch Lamoureux machtlos – Baumgartner spielte die Scheibe vors Tor und Pat Leahy brachte die Scheibe aus kurzer Distanz über die Linie.

Im Schlussabschnitt konzentrierte sich der amtierende Meister aus Linz verstärkt auf die Defensivarbeit. Die Draustädter konnte sich gegen die starke Abwehr der Gäste nur wenige Chancen herausspielen. Die Angreifer der Adler wurden an die Bande gedrängt, vor dem Tor fanden die Heimischen nur wenig Räume vor. 11 Minuten vor dem Ende erhöhten die Gäste schließlich im Powerplay auf 3-1. Rob Hisey bediente Pat Leahy und der Angreifer der Linzer erzielte in Überzahl seinen zweiten Treffer an diesem Abend. Die Mannen von Headcoach Hannu Järvenpää gaben aber noch nicht auf und kamen 90 Sekunden später zum Anschlusstreffer. In Überzahl bediente Derek Damon Gerhard Unterluggauer und der Kapitän der Adler bezwang Leneveu mit einem satten Schuss von der Blauen Linie.

Die Blau-Weißen wurden in den Schlussminute noch mal vom Publikum nach vorne gepeitscht, die Stahlstädter ließen aber den Adlern im Verteidigungsdrittel wenig Räume und so ergaben sich wenige Hochkarätige Ausgleichschancen. Headcoach Järvenpää riskierte in der Schlussphase alles und nahm JPL vom Eis, der Ausgleichstreffer wollte aber nicht mehr gelingen.