3, 2, 1… Auf geht’s in die neue EBEL-Saison!

Exakt fünf Monate und einen Tag nach dem letzten und entscheidenden Finalspiel zwischen den Vienna Capitals und dem KAC, startet die Erste Bank Eishockey-Liga am 8. September in ihre neue Saison. In den 154 Tagen nachdem sich die “Caps” zum Meister krönten, hat sich vieles getan. Sowohl beim VSV, als auch in der Liga. Wir geben euch einen kleinen Überblick über die Neuerungen:

 

Neue Overtime-Regelung

Das Spielsystem bleibt natürlich das selbe – 60 Minuten – 5 Minuten Overtime – Penaltyschießen. Im Play-off wird so lange Overtime gespielt, bis ein Sieger feststeht. Die Art der Overtime ändert sich jedoch. Ab der Saison 2017/18 wird die Overtime über die gesamte Länge von 5 Minuten mit 3 gegen 3 gespielt. Dies bedeutet noch mehr Platz für die Teams, was einen schnellen, hoffentlich entscheidenden Spielabschnitt garantiert. 

Zagreb ersetzt Laibach

Das Team von Medvescak Zagreb ist nach vier Saisonen in der KHL wieder in der EBEL dabei und sorgt damit dafür, dass trotz des Abganges vom Olimpija Ljubljana auch in dieser Saison wieder zwölf Mannschaften in der Liga spielen. Somit verändert sich auch der Spielmodus nicht – 44 Runden im Grunddurchgang – Zwischenrunde – Play-off. Also warten im besten Fall 324 Eishockeypartien auf die österreichischen Eishockeyfans.

Drei Punkte für den Sieg

Auch in dieser Saison erhält die siegreiche Mannschaft nach 60 Minuten wieder drei Punkte. Sieger nach der Overtime oder dem Penalty-Schießen erhalten zwei Punkte, die Verlierer einen Punkt. In allen Play-off-Durchgängen wird eine “Best of seven”-Serie gespielt.

Weihnachtszeit ist Derby-Zeit

Im Rahmen der Spielplan-Zusammenstellung haben sich die Verantwortlichen der Liga heuer etwas besonderes für die Weihnachtsferienzeit einfallen lassen. In dieser Zeit, in der Schüler, deren Eltern und Studenten Ferien bzw. Urlaub haben, hat man sich darauf geeinigt, “regionale” Spiele austragen zu lassen. Die Wege für Fans und Spieler sollen zu dieser Zeit so kurz wie möglich sein und man möchte emotionale Derbys sehen, so die Ligaspitze. Für den VSV geht es am 26. 12. zu Hause gegen Zagreb, am 28. 12. nach Klagenfurt, am 30. 12. nach Graz und am 01.01. sind die Graz99ers zu Gast in Villach. Am 03.01. findet ein Derby gegen den KAC in Villach statt und am 05.01. geht es für unsere Adler nochmals gegen die Bären aus Zagreb, diesmal aber auswärts. 

Veränderungen in den blau-weißen Reihen

Der VSV hat sich im Vergleich zur Vorsaison von 12 Spielern getrennt und diese in Form von 9 Legionären und vier einheimischen Spielern ersetzt. In der Draustadt geht man heuer erstmals nach drei Jahren wieder den österreichischen Weg im Tor. Mit David Kickert, Lukas Herzog und Alexander Schmidt bilden gleich drei Österreicher den Rückhalt für den VSV. Mit dem neuen Kapitän, Niki Petrik, der aus Dornbirn zurückkehrte, hat der VSV nun auch wieder einen starken österreichischen Führungsspieler an Bord: “Es ist eine große Ehre für mich, die Mannschaft als Kapitän auf das Eis führen zu dürfen!”

Doch nicht nur in den Reihen der Spieler hat man sich mit Beach, Petrik, Hickmott und Co toll verstärkt, auch in der Führungsetage des VSV kam es zu Veränderungen. So übergab Giuseppe Mion seine Position als Geschäftsführer an Ulfried Wallisch und konzentiert sich so mehr auf seine Tätigkeit als Sportdirektor der Adler. Ulfried Wallisch setzt sich mit voller Kraft für den “österreichischen Weg” und die damit verbundene Förderung von österreichischen Nachwuchsspielern in Villach ein. Das Gesamte Team der Adler, rund um das Management und der gesamte sportliche Bereich rund um Headcoach Greg Holst, stehen voll und ganz hinter den Plänen und Visionen von Wallisch. Somit kann der VSV, der wie in der vergangenen Saison auf das Trainier-Duo Holst und Peintner setzt, vereint in die neue, herausfordernde Saison starten.

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