5:1 – Nach Salzburg besiegt der VSV auch Linz hochverdient

Zwei Tage nach dem großartigen 5:3 Auswärtssieg gegen den EC Red Bull Salzburg, ging es für den VSV am Sonntag zu Hause gegen die Liwest Black Wings Linz in der 18. Runde der EBEL weiter. Der VSV musste in dieser Begegnung auf die Langzeitverletzten Alagic, Walter und Jennes. Die Adler, die in der ersten Begegnung gegen Linz einen 2:4 Rückstand im zweiten Drittel in einen 6:5 Sieg drehen konnten, wollten ihren Erfolg natürlich wiederholen und die nächsten drei Punkte für die Tabelle sichern. 

Wie erwartete startete die Partie mit hohem Tempo und sehr ausgeglichen. Bereits in der ersten Minute konnte Leiler einen Schuss von Beach gefährlich abfälschen, Ouzas stand mit viel Glück jedoch genau richtig und konnte den Puck abwehren. Wenig später kam ein Linzer frei vor Kickert vor das Tor und gab einen Schuss auf den Villacher Torhüter ab. Der Puck rutschte Kickert durch die Beine, blieb aber auf der Linie liegen. Der VSV war in den ersten Minuten die aktivere Mannschaft und versuchte dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Dieses aggressive Spiel, bei dem die Adler die Linzer schon früh störten, machte sich bezahlt und so war es Valentin Leiler, der im Aufbauspiel der Linzer im Angriffsdrittel zum Puck kam, kurz verzögerte, bis Ouzas die Sicht verstellt wurde und dann den Puck in die Maschen schlenzte. Die Vorarbeit lieferten Brunner und Beach. In den Folgeminuten versuchten die Gäste zwar besser ins Spiel zu kommen, der VSV hatte unter anderem durch Beach und Sarauer die besseren Chancen auf den nächsten Treffer. In weitere Folge ging es am Eis auf und ab, der VSV hatte auf die Zeit verteilt jedoch die besseren Chancen, konnte aber leider auch bei zwei aufeinanderfolgenden Powerplays nach Strafen gegen Lebler kein Tor erzielen. Man gab aber nicht auf und so dauerte es bis zur 18. Minute, ehe die Stadthalle zum zweiten Mal jubeln durfte. Die Adler kamen wie auch schon mehrmals zuvor mit viel Schwung ins Angriffsdrittel, Verlic legte den Puck auf Brunner ab und der zog von rechts ab und traf zum 2:0 Pausenstand.

Das zweite Drittel begann, wie das Erste endete – mit hohem Druck des VSV. Die Adler konnten wieder Offensiv mehr Akzente setzen als die Linzer und dann dauerte es nur fünf Minuten, bis der VSV seine Überlegenheit auch auf der Anzeige sichtlich machte. Wieder kamen die blau-weißen mit viel Schwung ins Angriffsdrittel, Sarauer passte zu Antonitsch in die Mitte, der täuschte links und rechts an, fuhr so an Ouzas vorbei und schob die Scheibe über die Linie – Traumtor zum 3:0 für den VSV. Aber auch nach diesem Treffer schaltete der VSV nicht zurück. Hickmott und Benji Petrik fingen Pässe der Linzer ab, fuhren auf Ouzas zu und scheiterten beide nur knapp am Linzer Schlussmann. Die Überlegenheit der Villacher machte sich auch nach der ersten Strafe gegen einen blau-weißen bemerkbar. Stebih musste auf die Strafbank, in den Folgeminuten gab es keine einzige Torchance für die Linzer, Hickmott attackierte so früh, dass er nicht nur Angriffswellen der Gegner unterbinden konnte, sondern auch Chancen auf den Shorthander für Sarauer erarbeitete. Mit der hochverdienten 3:0 Führung ging es dann auch in die zweite Drittelpause.

Der letzte Abschnitt begann zwar mit etwas weniger Tempo, der VSV konnte trotzdem die Oberhand behalten und blieb dank drei richtig guter Saves von Kickert auch ohne Gegentreffer. Eine Druckphase der Linzer rund um die 48. Minute konnten die Adler gut überstehen und wurden durch Brunner und Antonitsch auch im Konter sehr gefährlich. In der 50. Minute durften dann die Linzer erstmals Jubeln. Lebler wurde in der Mitte perfekt angespielt und hämmerte die Scheibe aus kurzer Distanz unter die Querlatte 3-1. Der VSV hat die Flucht nach vorne gesucht und den Linzern gleich gar keine Chance auf ein weiteres Tor gegeben. Fabio Hofer musste wenig später aufgrund eines Bandenchecks für vier Minuten auf die Strafbank, nachdem er Flick gefoult hatte. Flick war es dann auch, der gemeinsam mit Verlic das 4:1 im Powerplay auflegte. Hickmott stand vor Ouzas komplett frei und traf von dort aus ins Tor (53.). Wie auch schon nach allen anderen Toren an diesem Abend dachte der VSV auch nach dem 4:1 nicht ans Zurückstecken und so durfte die Villacher Stadthalle in der 59. Minute noch einmal Jubeln. Brunner, Benji Petrik und Platzer kombinierten bis vor das gegnerische Tor und Platzer war es, der zum Endstand von 5:1 traf. 

Somit sicherten sich die Adler einen hochverdienten 5:1 Sieg gegen die Linzer und holen drei Punkte für die Tabelle. Nun steht die Nationalteam-Pause an und am 17. November auswärts in Graz weiter. 

 

VSV. WIR GREIFEN AN!