Knappe Niederlage gegen Medvescak Zagreb

Headcoach Hannu Järvenpää schickte gegen den Ligakonkurrenten KHL Medvescak Zagreb die selbe Mannschaft aufs Eis wie beim 4-2 Erfolg über die Stavanger Oilers. Einzige Änderung – im Tor begann Jean-Philippe Lamoureux anstelle von Thomas Höneckl. Es fehlten weiterhin Patrick Platzer, Derek Ryan und Brad Cole.

Die EBEL-Konkurrenten starteten mit enormen Tempo in das erste Drittel. Beide Seiten agierten mit offenem Visier und es gab reichlich Arbeit für Lamoureux bzw. Zagreb-Keeper Ouzas. In der 3. Minute überraschte Niki Hartl Ouzas nach einem Bully und erzielte mit einem Schuss ins kurze Eck das 1-0 für den VSV. Die Antwort der Kroaten ließ nicht lange auf sich warten und nach 5 Minuten sorgte der Try-Out Spieler Huculak nach Pass von Neuzugang Miller für das 1-1. In weiterer Folge sahen die Zuseher viele Chancen und tolle Paraden der Keeper. Kurz vor dem Ende des ersten Drittels tankte sich Benjamin Petrik durch und versuchte es mit einem Rückhandschuss, den Ouzas nur kurz abwehren konnte. Nach einem kurzen Gestocher kam die Scheibe zu Markus Peintner und die Nummer 34 des EC VSV hämmerte die Scheibe zum 2-1 ins Tor. Die Freude über die Führung währte abermals nicht lange, denn nur 42 Sekunden später stellte Leavitt nach tollem Pass von Vedlin auf 2-2. 

Das Tempo im Mitteldrittel blieb weiterhin enorm hoch. Für die Adler sollte es ein Drittel der vergebenen Chancen werden. Justin Taylor traf nach wenigen Minuten und einem schönen Vorstoß leider nur die Stange, Derek Damon  erging es nach rund 10 Minuten auch nicht besser, Zagreb Keeper Ouzas lenkte seinen Schuss an die Querlatte. Auf der Gegenseite hatte Zagreb mehr Glück. Nach einer Kombination über Perkovich und Hebar konnte erneut Leavitt Lamoureux mit einem platzierten Schuss bezwingen. Nach dem erstmaligen Rückstand erhöhten die Adler noch mal die Schlagzahl und drängten die Bären aus Zagreb in ihr Verteidigungsdrittel. Damon, Pewal, Göhringer und Co. prüften Ouzas im Minutentakt, dieser konnte seinen Kasten aber mit tollen Paraden sauber halten. 

Im Schlussabschnitt konnten beide Teams das hohe Tempo aus den ersten beiden Dritteln nicht ganz halten. Zagreb verteidigte geschickt den knappen Vorsprung und konzentrierte sich gegen Ende des Spiels zunehmend auf die Defensivarbeit. Die Adler versuchten am Ende noch mal alles, nahmen auch Jean-Philippe Lamoureux vom Eis, Ouzas und Co. verteidigten aber mit Glück und Geschick das 3-2. 

 


Line Up EC VSV

Pusa – Pewal – Hartl
 Taylor – Damon – Hughes
Petrik – Peintner – Nageler
Göhringer 

Unterluggauer – Wiedergut
Altmann – Hotham
Bacher – Ofner
Steiner

Lamoureux
Höneckl 

 

Tore

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Strafen

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