“Beach-Party” bei hochverdientem 3:1 Sieg gegen Innsbruck

Nach den hart erkämpften zwei Punkten im Spiel gegen Bozen am Freitag, ging es für die Adler nur 48 Stunden später wieder nach Innsbruck. Dort erwartete die Mannschaft von Greg Holst mit dem derzeitigen Tabellenzweiten ein schwieriger Gegner. In den Reihen der Adler fehlte diesmal nur der Langzeitverletzte Ben Walter. Im Tor standen sich zu Beginn Herzog und  Nechvatal gegenüber.

Der erste Abschnitt begann gleich mit hohem Tempo. In den ersten fünf Minuten gab es kaum Unterbrechungen und ein Abschluss jagte den nächsten. In dieser Phase waren die beiden Torhüter im Mittelpunkt und beide konnten ihren Kasten nach Schüssen von Brunner und Hickmott bzw. Lammers und Wehrs noch sauber halten. In der 8. Minute war Nechvatal aber chancenlos. Nach toller Vorarbeit von Rob Flick und Miha Verlic versenkte Kyle Beach den Puck eiskalt im Tor und stellte damit die 1:0 Führung für die Adler her. Nach dem Führungstreffer nahmen die Adler den Schwung mit und waren in den Folgeminuten die bessere Mannschaft. Die Gastgeber konnten sich dann jedoch wieder fangen und arbeiteten am Ausgleich. Dieses Vorhaben wurde aber erneut durch Kyle Beach beendet, der nach seinem Premierentor im Dress der Adler gleich noch einen Treffer nachlegte und nach Vorarbeit von Verlic und Stebih auf 2:0 aus Sicht der Adler stellte (17.). Brunner hatte vor Ende des ersten Drittels sogar noch die Chance auf das dritte Tor, er scheiterte aber an der Stange. 

Im zweiten Drittel war die Partie keineswegs langsamer als die ersten 20 Minuten und beiden Mannschaften hatten wieder Chancen auf die nächsten Treffer. Trotzdem konnte man erkennen, dass sich die Innsbrucker auch zur Halbzeit nach 30 Minuten noch immer schwer taten, so richtig ins Spiel zu finden. Zwar konnten unter anderem durch Lammers Torchancen verbucht werden, Herzog war aber immer zur Stelle und generell konnte der VSV durch Beach, Verlic und Flick die gefährlicheren Chancen erarbeiten. Flick war es dann auch, der in der 33. Minute, in einer sehr ausgeglichenen Phase zur 3:0 Führung aus Sicht des VSV und damit zur Vorentscheidung treffen konnte. Verlic lieferte dabei seinen dritten Assist in diesem Spiel, Stebih seine zweite Vorlage. Trotz des munteren hin und her, dass die Zuschauer in Innsbruck zu sehen bekamen, machte es nicht den Anschein, als würden die Gastgeber diesen Rückstand noch aufholen können. Der VSV war einfach die gefährlichere Mannschaft und konnte seine Chancen besser nutzen.

Das dritte und letzte Drittel war dann leider nicht mehr ganz so schnell wie die beiden Spielzeiten zuvor. Unter anderem waren viele Strafen auf beiden Seiten der Grund dafür. Leider konnte der VSV seine Gefährlichkeit in Überzahl, die er in den vergangenen Spielen bewiesen hat nicht ausspielen und blieb so bei drei Toren an diesem Abend. Glück hatte man, dass die Innsbrucker ihrer Statistik als schlechteste Powerplay-Mannschaft der Liga gerecht wurden und in drei Powerplays völlig harmlos waren. Der VSV hatte sogar mehrmals die Chance auf einen Shorthander. Jedoch war es dann trotzdem ein Powerplay, dass den Innsbruckern ihr einziges Tor an diesem Abend bescherte. Nach zwei Stangenschüssen von Lammers (einer im PP), war es der Ex-Villacher Kevin Wehrs, der knapp zwei Minuten vor Spielende in Überzahl zum 1:3 aus Sicht der Haie traf. Trotz eines Empty-Nets von Innsbruck blieb es an diesem Abend bei diesen vier erzielten Toren, womit sich der VSV drei hochverdiente Punkte für die Tabelle sicherte. 

Bereits am Dienstag geht es für unsere Adler mit der Auswärtspartie gegen Zagreb weiter. Das erste Duell gegen die Kroaten konnte der VSV in der ersten EBEL-Runde dieser Saison mit 6:1 gewinnen.

 

VSV. WIR GREIFEN AN!