Der VSV muss sich gegen Innsbruck mit 2:4 geschlagen geben

Zwei Tage nach der Auswärts-Niederlage in Fehervar ging es für den VSV am Sonntag zu Hause gegen Innsbruck um wichtige Punkte im Kampf um den Anschluss an die obere Tabellenhälfte. 

Die Partie zwischen den Adlern und den Haien aus Innsbruck begann sehr ausgeglichen. Während der ersten fünf Minuten gab es zwar Chancen auf beiden Seiten, Nechvatal und Kickert verhinderten aber vorerst einen Gegentreffer. In der sechsten Minute musste der Villacher Schlussmann dann erstmals hinter sich greifen. Ein Schuss von der Linken Seite ging genau auf , der lenkte den Puck durch die Beine von Kickert und stellte so auf 0:1 aus Sicht des VSV. Der VSV ließ diesen Rückstand jedoch nicht auf sich sitzen und machte gleich nach dem Gegentreffer Druck auf den Ausgleich. Zwar brachte ein Powerplay noch keinen Jubel in die Stadthalle, in der 11. Minute konnte Stefan Bacher den gegnerischen Torhüter jedoch überwinden und stellte nach Pass von Walter und Shields auf 1:1. Nach dem Ausgleich war die Partie wieder sehr ausgeglichen – Kromp musst in der letzten Minute noch auf die Strafbank, womit die Gäste in Überzahl ins zweite Drittel starteten.

In der 25. Minute gab es erneut eine Strafe gegen den VSV – diese nutzten die Gäste fünf Sekunden vor Ablauf der Strafe für das 1:2 durch Yogan.  Wie auch nach dem ersten Rückstand machten die Adler auch nach dem 1:2 Druck auf den Ausgleich und waren die bessere Mannschaft am Eis. Eine Strafe wegen zu vieler Spieler am Eis brachte die Adler nicht aus dem Konzept, wonach Verlic und Schlacher knapp an der Stange scheiterten. Eine blöde Strafe gegen den VSV brachte zugleich den 1:3 Treffer für die Gäste. Zuerst waren zu viele Spieler am Eis – sechs Sekunden nach Beginn der Strafe konnten die Innsbrucker auf den zwei-Tore-Vorsprung erhöhen. Der Kampfgeist der Adler ließ nicht nach und so durfte man in in der 39. Minute über den Anschlusstreffer jubeln. Ein toller Spielzug der Linie rund um Schlacher, Stebih, Hickmott, Sarauer und Verlic brachte das 2:3 durch Markus Schlacher. 

Im dritten Drittel starteten die Villacher mit 1:11 Minuten Überzahl, konnten diese aber nicht nutzen. In weiterer Folge war die Partie wieder sehr ausgeglichen. Eine Strafe gegen den VSV in der 52. Minute blieb ohne Folgen, ein Powerplay des VSV brachte aber auch keinen Treffer – einmal blieb der Puck nach einem Stangenschuss auf der Linie liegen. Kurz vor Schluss gab es noch einen Empty net-Treffer des VSV. Puckverlust der Adler im Angriffsdrittel – Clark chippte den Puck aus der eigenen Rundung in Richtung VSV-Tor und die scheibe rutschte mittig ins Tor der Adler. Somit musste sich der VSV gegen Innsbruck mit 2:4 geschlagen geben. 

Am kommenden Freitag geht es auswärts in Bozen in der 27. Runde der EBEL weiter.