Knappe 1:2 Niederlage nach der Verlängerung gegen Innsbruck

Vier Tage nach dem grandiosen Sieg gegen den Tabellenführer aus Wien, ging es für den VSV am Donnerstag zu Hause gegen den HC Innsbruck um die nächsten drei Punkte für die Tabelle. Die erste Begegnung mit den “Haien” aus Tirol konnte der VSV mit 3:1 für sich entscheiden und so sollte auch der Nationalfeiertag zum Feiertag in blau-weiß werden. 

Die Adler waren auch jene Mannschaft, die besser in die Partie startete und von Anfang an Druck auf das Tor von Nechvatal machen konnte. Bereits in den ersten Minuten hatte der VSV Chancen auf die Führung, bevor die Gäste in der vierten Minute erstmals vor Herzog gefährlich werden konnten. Die ersten zehn Minuten des Spiels gehörten ganz den Villachern, die aus zwei Überzahl-Möglichkeiten leider kein Profit ziehen konnten, durch schöne Kombinationen aber immer wieder zu guten Torchancen kamen. Für eine spektakuläre Einlage sorgte Kyle Beach, der ohne Schläger in die Verteidigung zurückeilte und einen Schuss der Herzog schon bezwungen hatte, mit der Hand klärte. Auch die zweite Hälfte des ersten Abschnitts lag voll in Villacher Hand – Platzer, Shields, Beach und Flick hatten mehrere Chancen und Flick war es auch, der im dritten Powerplay für den VSV zwei einhundert prozentige Chancen auf die Führung vergab. So ging das erste Drittel mit einem 0:0 zu Ende. 

Der zweite Abschnitt begann dann so, wie der erste aufhörte und so machten die blau-weißen weiter Druck auf den ersten Treffer. Dieser gelang dann auch! Stebih gab in der 22. Minute einen Schuss auf Nechvatal ab, dieser wehrte den Puck auf die Bande ab, die Scheibe sprang hoch und mittig auf das Tor zurück, der Innsbrucker Goalie wollte die Scheibe abwehren und lenkte den Puck ins eigene Tor. Das Glück wurde also erzwungen und so führten die Adler verdient mit 1:0. Dann begann das Spiel zu stocken. Zuerst musste Schlacher für zwei Minuten vom Eis, dann Niki Petrik für 2 + 2 Minuten nach einem Bandencheck. Die Villacher Defensive ließ jedoch nichts zu und so blieb es bei der knappen, aber verdienten 1:0 Führung für den VSV. 1:38 Minuten vor Drittelende bekamen die Gäste ihr drittes Powerplay, nachdem ein Befreiungsschlag von Brunner ins Publikum ging – Spielverzögerung. Das Drittel ging mit 1:0 zu Ende.

Zu Beginn des dritten Abschnitts tickten die letzten Sekunden von der Straf-Uhr herunter, als Sarauer ziemlich unbegründet ebenfalls wegen Spielverzögerung vom Eis musste. Die vierte Unterzahl unserer Adler in kurzer Zeit blieb leider nicht ohne Folgen – Poulsen traf im Powerplay und der Treffer wurde nach dem Videostudium der Schiedsrichter gegeben. 1:1 in der 42. Minute. Von da an war die Partie sehr ausgeglichen, beide Teams hatten Chancen, es reichte jedoch nie ganz zum Treffer. 5:15 Minuten vor Schluss scheiterten Leiler und Sarauer knapp mit einer Doppelchance. In den letzten zwei Spielminuten machten die Gäste noch einmal richtig auf. Es fiel jedoch kein Tor mehr und so ging es in die 3 gegen 3 Overtime. 

Dort hatten drei Adler den Siegestreffer am Schläger. Hickmott, Sarauer und Flick scheiterten nur knapp an Nechvatal und so wurde dem VSV ein Konter der Innsbrucker zum Verhängnis. Pass von links zur Mitte – Schuss und der Puck sprang zwei mal auf und Herzog durch die Beine. Nach langen Diskussionen und Videostudium zählte der Treffer und so verliert der VSV mit 1:2 nach der Verlängerung gegen Innsbruck. 

Bereits am Sonntag steht das nächste Spiel auf dem Programm. Dann geht es nach Klagenfurt zum zweiten Kärntner Derby in dieser Saison. 

 

VSV. WIR GREIFEN AN!