Für die Adler ging es zu Beginn der Zwischenrunde gleich zum schwierigen Auswärtsspiel nach Graz. In den bisherigen vier Saisonduellen konnte sich dabei immer die Heimmannschaft durchsetzen. Um diese Serie zu brechen, hatte Markus Peintner den gesamten VSV-Kader zur Verfügung. Im Tor standen sich in dieser Partie Lukas Herzog auf Seiten des VSV, sowie Thomas Höneckl auf Seiten der Grazer gegenüber.

Das Spiel begann für den VSV gleich mit einem vierminütigen Powerplay. Die Adler konnten sich in diesem langen Powerplay zwar in der Zone der Grazer festsetzen, die Großchancen blieben aber aus. Nach diesem Powerplay kamen die Hausherren dann besser in die Partie. Fechtig und Weihager hatten von der blauen Linie die besten Chancen der Grazer, Lukas Herzog konnte sich aber immer wieder auszeichnen.  In der 8. Minute musste dann auch der erste Adler auf die Strafbank. Im folgenden Powerplay kamen die Steirer zwar zu einigen Chancen, Herzog war aber auf dem Posten und konnte alle Schüsse entschärfen. In der 15. Minute konnten die mitgereisten Fans der Adler zum ersten Mal jubeln. Andrew Sarauer konnte sich an der gegnerischen blauen Linie davonstehlen und lief alleine auf Höneckl zu. Der Stürmer der Adler lies dem Graz-Keeper im 1 gegen 1 keine Chance und traf zur 1:0 Führung für den VSV. Nach der Führung wurde das Spiel zwar ein wenig offensiver, beide Mannschaften taten sich in weiterer Folge aber schwer Chancen zu kreieren. Treffer fiel in diesem Drittel keiner mehr und so ging es für den VSV mit dem 1:0 in die erste Pause.

Auch der zweite Abschnitt startete etwas schleppend. Beide Mannschaften spielten sich zwar immer wieder ins Angriffsdrittel, die großen Chancen kamen aber auf beiden Seiten noch nicht zu zustande. Nach einigen Minuten im zweiten Drittel nahm das Spiel dann wieder etwas Fahrt auf. Bacher versuchte es für die Adler mit einem Flachschuss, Höneckl war aber mit dem Schoner zur Stelle. In der 32. Minute musste Herzog dann allerdings das erste Mal hinter sich greifen. Zusevic konnte sich auf der linken Seite durchsetzen und erzielte im Alleingang das 1:1 für die Hausherren. Nach dem Ausgleich gingen die Adler wieder in die Offensive über und hatten zwei Minuten später die perfekte Antwort parat. Nach einem schönen Querpass von Sam Labrecque und einem Schuss von Benji Petrik konnte Ben Walter den Rebound zum 2:1 aus Sicht der Adler über die Linie befördern. Nach dem Treffer ging es sofort spannend weiter. Miha Verlic kam alleine vor Höneckl an die Scheibe, der Slowene scheiterte aber an der Stange. Danach wurde es ein wenig chaotisch. Nach einem Schuss von Ograjensek jubelten die Grazer, der Treffer wurde aber nach Videostudium nicht gegeben. In der selben Minute konnte Hickmott für die Adler dann aber erhöhen. Hickmott nahm vom Bullykreis Maß und traf zur 3:1 Führung ins kurze Eck. Mit dem 3:1 aus Sicht der Adler ging es dann auch in die letzte Pause.

Im letzten Drittel verlegten sich die Adler immer mehr auf die Defensive. Die Grazer versuchten es in weiterer Folge mit einigen Sololäufen, aber spätestens bei Lukas Herzog war für die Steirer immer Endstation. Je länger das Drittel dauerte desto wütender wurden die Angriffe der Hausherren. Die Grazer hatten zwar deutlich mehr vom Spiel, die Defensive des VSV ließ aber nur wenig zu und so blieben Chancen eher Mangelware. Gegen Ende der Partie warfen die Grazer dann noch einmal alles nach vorne, schwächten sich mit einer Strafe allerdings selbst. 2 Minuten vor der Schlusssirene ging Höneckl dann vom Eis, die Defensive der Adler lies aber auch mit einem Mann weniger nichts mehr Gefährliches zu. Ohne einen weiteren Treffer im letzten Drittel endete die erste Partie in der Zwischenrunde mit einem 3:1 Auswärtserfolg für die Adler.

Bereits am Sonntag geht für die Adler um die nächsten drei Punkte. Im erste Heimspiel in der Zwischenrunde geht es in der Villacher Stadthalle gegen die Dornbirner Bulldogs. Das Spiel beginnt am 04.02.2018 um 17:45.