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„Bullen“ stellten in der Serie auf 1:1

Mit einem 6:2-Sieg in Villach glichen die Red Bulls die Viertelfinal-Serie aus. Die Blau-Weißen wurden am Ende von den VSV-Fans trotz der Niederlage mit stehenden Ovationen nach Salzburg verabschiedet. Weiter gehts am Sonntag. Da wollen die „Adler“ wieder zurückschlagen.

Nach 1443 Tagen ohne Play-offs in der Villacher Stadthalle war es um Punkt 19:15 Uhr endlich wieder soweit: Die „Adler“ wurden mit einem blau-weißen Fan-Meer empfangen. Rund 3700 frenetische und lautstarke VSV-Fans wollten die Blau-Weißen zur nächsten Sensation peitschen. Das Match begann sehr ausgeglichen, beide Mannschaften spielten aus einer sehr kompakten Defensive heraus. Die erste Chance gab es für Villach in der 6. Minute, als Martin Ulmer allein vor Lamoureux zum Abschluss kam, aber die Stange rettete für Salzburg – Riesenpech für den VSV. Und schon eine Minute später konnte Adis Alagic den Puck nicht über die Linie stochern. Die „Adler“ kämpften, spielten viel Körper und trafen auch: Nach Traumpass von Alexander Lahoda auf Nico Brunner zog dieser ab und bezwang „Bullen“-Goalie Lamoureux zum 1:0 (8.). Und die „Adler“ stürmten weiter – nächste Riesenchance für die Blau-weißen: Patrick Bjorkstrand zog allein auf Lamoureux, doch der Salzburger Goalie blieb mit der Fanghand diesmal siegreich. Doch die „Bullen“ konterten – in Minute 11 konnte Bud Holloway nach schöner Kombination den Ausgleich erzielen. Das Match wog in den folgenden Minuten hin und her. Zwei Minuten vor Drittelende waren wieder die „Adler“ brandgefährlich: Jerry Pollastrone scheiterte nach einem herrlichen Solo nur ganz knapp an Lamoureux. Es blieb nach 20 Minuten biem 1:1-Unentschieden.

Gleich zu Beginn des zweiten Drittels ein Schock für die „Adler“ – quasi aus dem Nichts trafen die Salzburger durch Herburger zum 1:2 (21.). Die Salzburger präsentierte sich danach enorm stark, machten nun ihrerseits viel Druck. Die Blau-Weißen waren in dieser Phase in erster Linie mit Defensivaufgaben beschäftigt. Doch dann waren sie wieder da – die „Adler“: Jamie Fraser spielte gleich zwei Salzburger aus und fand dann mit einem herrlichen Pass von hinter dem Tor Jerry Pollastrone, der eiskalt zum 2:2-Ausgleich (28.) verwerte. Aber die „Bullen“ antworteten wieder, diesmal im Powerplay, durch Chad Kolarik, der das 2:3 erzielte (29.). Und die „Bullen“ legten in der 31. Minute nach: Holloway sorgte nach Pass von Viveiros für das 2:4. Danach sprachen gegen die Referees gleich zwei Strafen aus, gegen Pollastrone und Pöyhönen, das bedeutete eine 5-gegen 3 Überzahl für die Salzburger. Das konnte nicht gutgehen und die „Bullen“ erhöhten auf 2:5, Torschütze wiederum Holloway (36.). In der Folge gab es einige Härteeinlagen, vor allem als zwischen Mark Cundari und Peter Hochkofler die Fäuste flogen – die Folge: Cundari musste mit 2+5 Strafminuten und einer Spieldauer-Disziplinarstrafe vom Eis. Für Hochkofler gab es 5 Strafminuten. Das folgende Powerplay verwerteten die Salzburger durch Thomas Raffl zum 2:6 (38.).

Im dritten Abschnitt wechselten die „Adler“ ihren Goalie – Maxwell machte für Alexander Schmidt Platz. Die letzten Minuten im Match waren gekennzeichnet von vielen Strafen, die die Referees vor allem gegen den VSV aussprachen. Eine dieser Überzahlmöglichkeiten verwerteten die Salzburger durch Heinrich zum 2:7 (55.). Sonst passierte nicht mehr viel.

EC PANACEO VSV – EC Red Bull Salzburg
Tore: Brunner (8.), Pollastrone (28.); Holloway (11., 31., 36.), Herburger (21.), Kolarik (29.), Raffl (38.), Heinrich (55.)

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