Spielbericht

Offensivstarke „Adler“ ließen Fehervar keine Chance!

Gelungene Premiere von Rob Daum als neuer VSV-Coach: Perfekt eingestellte und spielerisch starke „Adler“ bezwangen die „roten Teufel“ aus Ungarn ganz klar mit 5:2. Patrick Bjorkstrand erzielte einen Doppelpack und Youngster Benjamin Lanzinger sein erstes Saisontor!

Knisternde Spannung herrschte in der Villacher Stadthalle vor dem so wichtigen Match der Qualifikationsrunde zwischen dem EC PANACEO VSV und Fehervar AV19. Wie werden sich die „Adler“ im ersten Spiel unter Coach Rob Daum präsentieren? Die Antwort gab das Match: Nach einer abwartenden Startphase sah man einen ganz anderen VSV – schnell, aggressiv und mit Zug zum Tor. Die erste VSV-Chance in Minute 4 als Kevin Schmidt von der blauen Linie abzog und Mike Ouzas im Tor der Ungarn erst im Nachfassen klären konnte. Nur eine Minute später eine Traumkombination – über Schmidt und Adis Alagic kam der Puck zu Benjamin Lanzinger, der alleinstehend die Scheibe knapp über die Querlatte setzte. Die „Adler“ wurden immer stärker, drückten weiter – die nächste Chance durch Mark Cundari, der aus dem Slot abdrückte, doch wiederum war der Goalie der Ungarn zur Stelle. In Minute 9 war es aber dann soweit: Super-Pass von Mark Cundari auf dem ideal mitgelaufenen Schmidt, der die Scheibe aufnahm und aus dem Handgelenk herrlich ins Kreuzeck traf – 1:0 (9.) Von den Ungarn kam in dieser Phase wenig, die „Adler“ waren das spielbestimmende Team und kamen durch Alagic, Bjorkstrand und Lanzinger in aussichtsreichen Positionen zum Abschluss, doch es blieb vorerst bei der 1:0-Führung. Aber nicht lange: In der 17. Minute traf mit Marko Pöyhönen der nächste Verteidiger: Anton Karlsson ließ den Puck geschickt im Angriffsdrittel für Pöyhönen liegen und dieser traf überlegt ins linke Eck zum 2:0 (18.). Es blieb nach 20 Minuten bei der Zweitore-Führung für die „Adler“.

Das zweite Drittel begann gleich mit einer 2-Minuten-Strafe für Nico Brunner und somit einer Überzahl-Möglichkeit für Fehérvár: Doch die „Adler“ verteidigten geschickt und überstanden diese Phase souverän. In der 25. Minute musste VSV-Goalie Brandon Maxwell seine ganze Klasse bei einem Konter der Ungarn aufbieten, doch Scott Timmins scheiterte am Villacher Goalie. In Minute gelang Fehervar der Anschlusstreffer: Andrew Yogan bezwang Maxwell mit einem präzisen Schuss ins Kreuzeck – 2:1(28.). Die „Adler“ reagierten – Benjamin Lanzinger nahm sich im Angriffsdrittel ein Herz und traf von halblinker Position mit einem satten Handgelenk-Schuss ins Kreuzeck zum 3:1 – ein Supertor (31.) Aber die Ungarn ließen nicht locker: In Minute 35 konnten sie wiederum verkürzen – Anschlusstreffer durch Scott Timmins (35.). Doch dann wieder die Blau-Weißen: Patrick Bjorkstrand überraschte Ouzas mit einem Schuss aus spitzem Winkel ins kurze Eck zum 4:2 (39.). In der Folge dominierten die Blau-Weißen das Match.

Im dritten Abschnitt erhielten die „Adler“ ein Powerplay zugesprochen, was die Blau-Weißen gleich zum 5:2 nutzten – und wie kurios noch dazu: Ein Schuss von Jamie Fraser ging über das Tor, die zurück springende Scheibe touchierte zuerst die Querlatte und wurde dann von Bjorkstrand aus der Luft Volley ins Tor bugsiert- 5:2 (44.). Nur wenige Sekunden später die nächste Chance, doch Brodie Reid scheiterte ganz knapp – aber nicht an Goalie Ouzas, sondern am Torgestänge. Die „Adler“ spielten die Ungarn nunmehr phasenweise schwindlig. Das sechste Tor für die Blau-Weißen lag zwar einige Mal in der Luft, doch es blieb beim verdienten und klaren 5:2 Erfolg des VSV.

EC PANACEO VSV – Fehervar Av19 5:2
Tore: Schmidt (9.), Pöyhönen (18.), Lanzinger (31.), Bjorkstrand (39., 44.); Yogan (28.), Timmins (35.),

Stimmen:

Rob Daum:

„Ich war heute schon etwas nervös, bin jetzt sehr froh, dass wir gewonnen haben. Wichtig war unser aggressives Spiel gegen einen sehr guten Gegner, und dass wir zur richtigen Zeit die Tore geschossen haben.“

Benjamin Lanzinger:

„Das war ein richtig geiles Gefühl wieder ein Tor zu erzielen, und das auch noch zu Hause vor den eigenen Fans.“

Fotos: VSV/Krammer

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