Spielbericht

Shoot-out-Niederlage gegen Dornbirn!

Kein gelungener Auftakt für die „Adler“ in der ersten Quali-Runde: Gegen die „Bulldogs“ aus Dornbirn musste sich der EC PANACEO VSV nach 60 torlosen Minuten im Penaltyschießen geschlagen geben.

Showdown in der Villacher Stadthalle – Teil 1: Die „Adler“ trafen auf ihrem Weg in die Play-offs im ersten Quali-Spiel auf die Dornbirn Bulldogs. Dabei mussten die Blau-Weißen verletzungsbedingt auf Christof Wappis und Neuzugang Mark Cundari verzichten. Doch die „Adler“ sind in den vergangenen Wochen immer besser in Fahrt gekommen. Und genauso starteten sie auch ins Match – mit viel Energie, Laufbereitschaft und Aggressivität wurden die „Bulldogs“ von Anfang an ins eigene Drittel gedrückt. Die „Adler“ kamen auch zu ersten guten Chancen, Jamie Fraser aus dem Slot sowie Kevin Schmidt, der gleich doppelt mit gefährlichen Schüssen an Dornbirn-Goalie Järvenpää scheiterte. In Minute 9 bekam der VSV ein Powerplay – Keaton Ellerby musste wegen Beinstellen auf die Strafbank – zugesprochen. Die „Adler“ spielten eine starke Überzahl, kamen auch zu guten Tormöglichkeiten, doch die Vorarlberger konnten mit etwas Glück und starken Paraden von Järvenpää die Villacher Führung verhindern. Die Dornbirner hingegen wurden in der 16. Minute erstmals so richtig gefährlich, als Mikko Vainonen abzog, doch VSV-Goalie Maxwell parierte in höchster Not. So blieb es nach 20 Minuten beim 0:0. 

Im zweiten Abschnitt dasselbe Bild: Die „Adler“ versuchten einen Gang höher zu schalten und schnürten die „Bulldogs“ im eigenen Drittel ein. Was jedoch in dieser Phase fehlte, waren die ganz großen Chancen und natürlich der Führungstreffer. Die Vorarlberger hingegen verteidigten weiter geschickt und versuchten gleichzeitig im Konter zum Erfolg zu kommen. Die nächste richtig gute Chance bot sich den „Adlern“ in Minute 15 mit einem Powerplay – Stefan Häusle musste wegen Bandenchecks für zwei Minuten auf der Strafbank Platz nehmen: Villach drängte auf den Führungstreffer, doch wieder kein Treffer. Kurz darauf die nächste Überzahlmöglichkeit für den VSV: Trotz großer Chancen durch Reid und Karlsson konnte der VSV auch weiterhin die numerische Überlegenheit nicht nutzen. Auch nach 40 Minuten gab es keine Treffer. 

Im Schlussdrittel musste  der VSV noch 40 Sekunden eine Unterzahl überstehen, was auch sehr gut gelang. Die Vorarlberger kamen zu keiner einzigen Torchance, im Gegenteil, Chris Collins konnte Järvenpää im Konter fast mit dem „Bauerntrick“ überraschen. Nächste starke Aktion durch Stefan Bacher in Minute 44 – der Verteidiger zog von links auf das Tor der Dornbirner, doch wiederum verhinderte der „Bulldogs“-Goalie den Führungstreffer für den VSV. In der 48. Minute die bis dahin wohl größte Chance für die „Adler“. Als der VSV mit einem Mann weniger am Eis stand – Lanzinger musste für zwei Minuten wegen Stockschlages auf die Strafbank – kam wiederum Collins nach einem schnellen Break ganz alleine im Slot zum Abschluss – doch auch diesmal blieb Järvenpää Sieger. Die „Adler“ erhöhten in den letzten Minuten des Schlussabschnitts den Druck, versuchten nochmals alle Kräfte zu mobilisieren – doch es blieb beim 0:0. Es ging somit in die Overtime, die ebenso keinen Sieger brachte. So musste das Shoot-out für die Entscheidung sorgen. Da traf nur Jihani Taminen und Dornbirn holte sich den Zusatzpunkt!  

EC PANACEO VSV – Dornbirn Bulldogs 0:1
Tore:  Taminen 65. (entscheidender Penalty)

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