Spielbericht

Shootout-Sieg gegen Fehérvár AV 19

Im Penaltyschießen siegten die „Adler“ gegen die „roten Teufel“ aus Ungarn knapp mit 6:5. Den entscheidenden Penalty verwertete Top-Scorer Anton Karlsson. Kevin Schmidt und Jamie Fraser erzielten je einen Doppelpack!

Zweiter Akt im Heimspiel-Doppel: Nach dem hart erkämpften Sieg gegen die Black Wings aus Linz wollten die „Adler“ mit einem Sieg gegen Szekesfehérvár AV19 nachlegen. Schon nach 55 Sekunden leuchtete das 1:0 von der Anzeigetafel: Patrick Bjorkstrand zog von halblinks auf Michael Ouzas im Tor der Ungarn, seinen Schuss konnte Ouzas noch abwehren, doch dann beförderte Brodie Reid die Scheibe nach einem Gestocher vor dem Tor ins Netz. Doch zu früh gefreut: Nach Videostudium wurde der Treffer wegen „Schlittschuhtor“ nicht anerkannt. Doch die „Adler gaben weiter Gas, drückten den Gegner ins eigene Drittel, kamen zu zahlreichen Chancen. Die Folge: nur drei Minuten später der Führungstreffer – Kevin Schmidt vollendete nach perfektem Zusammenspiel von Martin Ulmer und Miika Lahti zum 1:0 (4.) Der VSV war zwar das deutlich stärkere Team, die Ungarn kamen doch quasi aus dem Nichts durch einen verdeckten Schuss durch Bence Szabo glücklich zum Ausgleich (9.). Nur eine Minute später musste Mark Cundari wegen Beinstellens für zwei Minuten auf die Strafbank – Fehérvár kam dabei jedoch zu keiner einzigen nennenswerten Chance, der VSV zeigte ein sehr gutes Penaltykilling. Besser machte es der VSV: Nach einer Traumkombination über Martin Ulmer und Marko Pöyhönen erzielte abermals Kevin Schmidt das 2:1(13.PP) Trotz einiger weiterer guter Möglichkeiten für die „Adler“ durch Ulmer, Bjorkstrand, Pollastrone oder Schmidt blieb es nach 20 Minuten beim 2:1.

Bitterer Start für den VSV ins zweite Drittel: Fehérvár erzielte in Unterzahl durch Andrew Sarauer den Ausgleich zum 2:2 (23.). Die „Adler“ zeigten sich etwas geschockt und ein weiterer Puckverlust, diesmal durch Jamie Fraser, bescherte den Ungarn sogar das 2:3 – wieder war es Sarauer, der allein auf Maxwell zog und ihn durch die Beine bezwang. Doch nicht genug: nur wenige Sekunden später sogar das 2:4 durch Donat Szita. Die „Adler“ waren jetzt gefordert, und sie schlugen zurück: Jamie Fraser verkürzte mit einer Direktabnahme zum 3:4 (33.). Kurze Zeit später die Chance zum Ausgleich: Patrick Bjorkstrand zog allein auf Ouzas, konnte die Scheibe jedoch nicht im Tor unterbringen. Mit dem Zwischenstand von 3:4 ging es in die zweite Drittelpause.

Im dritten Abschnitt versuchte der VSV nochmals alles Kräfte zu mobilisieren, um das Spiel zu drehen. Anstatt des Ausgleichs für den VSV gab es nach nur einer Minute im Schlussabschnitt das 3:5 – Torschütze Bence Stipsicz (41.). Die „Adler“ gaben aber noch nicht auf, erhöhten die Schlagzahl, kämpften und wurden belohnt: Mit einem  Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten durch Marko Pöyhönen sowie durch einen Superschuss ins Kreuzeck von Jamie Fraser gelang der Ausgleich. Die Blau-Weißen wollten nun den Sieg, erarbeiteten sich Chance um Chance, doch der Führungstreffer wollte und wollte nicht gelingen. Pollastrone, Bjorkstrand oder Cundari konnten allesamt die Scheibe nicht im Tor der Ungarn unterbringen. Somit ging es in die 3-gegen-3-Overtime. Trotz drückender Überlegenheit der „Adler“ musste aber das Penaltyschießen die Entscheidung bringen. Da sicherte Anton Karlsson dem VSV den Zusatzpunkt.

EC PANACEO VSV – Szekesfehérvár AV19  6:5

Tore: Schmidt (4., 13.PP), Fraser (33., 48PP.), Pöyhönen (46.), Karlsson (SO); Szabo (9.), Sarauer (23., 30.), Szita (31.), Stipsicz (41.)

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Fotos: VSV/Krammer

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