Am 1. Jänner ging es für den VSV zu Hause gegen die Graz 99ers um wichtige Punkte für die Tabelle. Zwei Tage nach der Auswärts-Niederlage gegen die Grazer war ein Sieg am Neujahrstag Pflicht, um nicht zu viel Boden auf die Grazer zu verlieren, die vor der Partie drei Punkte vor den Adlern lagen.

Der VSV, der in Graz das erste Drittel verschlief, startete zu Hause mit hohem Druck ins Spiel und versuchte gleich von Beginn an der Partie den blau-weißen Stempel aufzudrücken. Dies gelang unseren Cracks auch ziemlich gut und so mussten sich die Grazer in einem Zweikampf in der vierten Minute mit einem “Haken” helfen – Powerplay VSV. Dieses Powerplay spielten die Adler sehr routiniert und konnten in der sechsten Minute durch Leiler auf 1:0 stellen. Der Puck prallte nach einem Schuss von Glenn von der rechten Seite hinter dem Tor ab, kam links vor das Tor und dort konnte Leiler ins leere Tor abstauben. Nach diesem Treffer kamen auch die Gäste besser ins Spiel, wodurch die Partie in weiterer Folge sehr ausgeglichen war. Sowohl die Grazer, als auch die Villacher hatten einige Chancen, Herzog und Toivonnen ließen jedoch keine weiteren Treffer zu. Auf Seiten des VSV scheiterten Sarauer, Verlic, Hickmott und Flick nur knapp. Auch Labrecque und Sofron setzten sich unter anderem in einem weiteren Powerplay gut in Szene. Nach 20 Minuten gingen unsere Cracks mit der 1:0 Führung in die erste Pause.

Auch im zweiten Drittel erwischte der VSV den besseren Start! Der Druck auf das Tor der Gegner zahlte sich aus und schaffte Räume. Diese Räume konnte Markus Schlacher in der 23. Minute optimal nutzen, sicherte sich an der eigenen blauen Linie den Puck, tankte sich bis in die Mitte des gegnerischen Drittels und schlenzte den Puck mit einem Handgelenkschuss ins Kreuzeck – 2:0. Auch nach der 2:0-Führung machten unsere Cracks weiter Druck auf das Tor der Grazer und konnten sich dabei mehrmals gefährlich festsetzen. Nach genau 30 Minuten musste jedoch Lukas Herzog das erste Mal hinter sich greifen. Setzinger traf aus kurzer Distanz zum 2:1. In weiterer Folge machten die Gäste unter anderem nach einer Strafe gegen Sarauer Druck auf den Ausgleich. Der VSV lies sich aber nicht aus der Ruhe bringen und so war es Andrew Sarauer, der eine knappe Minute nachdem er von der Strafbank zurück kam, nach Pass von Kromp und Glenn den zwei Tore-Vorsprung wieder herstellte – 3:1. Mit diesem Ergebnis ging es schließlich auch in die zweite Pause.

Im dritten Drittel waren es schließlich die Gäste aus Graz, die besser ins Drittel starteten. Nur eineinhalb Minuten nach Wiederbeginn trafen die Steirer erneut durch Oliver Setzinger zum 3:2. Wie auch nach dem ersten Treffer der Grazer ließ sich der VSV nicht einbremsen und so konnte Benji Petrik in seinem 601. EBEL-Spiel in der 47. Minute zum 4:2 treffen – die Vorlage lieferte Miha Stebih. Zehn Minuten vor Schluss nahm die Partie noch einmal an Fahrt auf, die Grazer wollten sich noch nicht geschlagen geben, der VSV ließ aber keine weiteren Treffer der Gäste zu und machte auch in einer Unterzahl nach “Cross Check” von Schlacher keine Fehler. Wieder ließen die Torhüter nichts zu und so gab es 4:50 Minuten vor Schluss noch ein Powerplay für den VSV. Dieses wurde zwar gut gespielt, Treffer konnte aber keiner erzielt werden. Ein Treffer fiel jedoch noch fünf Sekunden vor Spielende! Sarauer nutzte das Empty-net der Grazer und stellte mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend auf den 5:2 Endstand. Nach diesem verdienten Sieg des VSV geht es bereits am Mittwoch mit dem Kärntner Derby gegen den EC KAC weiter.

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