Spielbericht

Bittere Niederlage gegen die Bozen Foxes

Stark ersatzgeschwächte jedoch tapfer kämpfende „Adler“ waren gegen „Füchse“ aus Südtirol zwei Drittel das bessere Team, mussten sich am Ende jedoch mit 4:0 geschlagen geben. Trotz vieler Chancen war man im Abschluss nicht effizient genug.

Die Grippewelle hat beim EC PANACEO VSV im Vorfeld des wichtigen Matches gegen HCB Südtirol voll zugeschlagen: Neben den Rekonvaleszenten Christof Wappis und Bernd Wolf musste VSV-Trainer Jyrki Aho auch vier weitere Leistungsträger wegen kurzfristiger Erkrankung vorgeben. Top-Scorer Anton Karlsson musste ebenso passen wie Mark Cundari, Nico Brunner und Benjamin Lanzinger. Somit traten die „Adler“ mit nur drei Sturmlinien und fünf Verteidigern in Bozen an. Doch die „Adler“ starteten stark, kamen schon in den ersten Minuten zu mehreren Chancen – zuerst scheiterte Markus Schlacher mit einem gefährlichen Weitschuss und danach konnte Chris Collins die Scheibe nicht im Tor unterbringen. In der vierten Minute die nächste Großchance für die Blau-Weißen durch Brodie Reid, aber auch er scheiterte freistehend mit einem Schuss aus dem Slot. Die „Adler“ spielten stark, kämpften gut und waren das spielbestimmende Team, die Südtiroler hingegen wurden eher in Kontern gefährlich. Einmal musste VSV-Goalie Brandon Maxwell gegen Sebastien Sylvestre sein ganzes Können aufbieten und in höchster Not retten. In Minute 16 dann die kalte Dusche für den VSV: Alexander Lahoda musste für zwei Minuten wegen Stockschlages auf die Strafbank. Eine Sekunde vor Ablauf der Strafe kamen die „Füchse“ zum 1:0 durch Dennis Robertson. Doch die „Adler“ blieben weiterhin am Drücker: In den Schlusssekunden des ersten Drittels kamen sie zur Riesen-Ausgleichschance, doch Patrick Bjorkstrand und Jerry Pollastrone konnten den Puck am schon scheinbar geschlagenen Bozen-Goalie Leland Irving nicht vorbei ins Tor schieben. So blieb es nach 20 Minuten, die der VSV großteils dominierte, beim knappen Rückstand.

Im zweiten Abschnitt dasselbe Bild: Nach 15 Sekunden die erste Chance für den VSV, als Reid von hinter dem Tor auf Bjorkstrand spielte, dieser doch gerade noch am Torschuss gehindert werden konnte. Die „Adler“ erarbeiteten sich weiterhin zahlreiche Chancen – was fehlte, war ein Tor. Doch statt dem Ausgleich, waren wieder die Südtiroler erfolgreich: Luca Frigo verwertete ein Zuspiel von Colton Hargrove zum 2:0. Die Chancen zum Anschlusstreffer für den VSV waren vorhanden, doch sowohl Pollastrone bei einem Alleingang, Martin Ulmer mit einem verdeckten Schuss, Adis Alagic per Backhand-Schuss oder auch Bjorkstrand aus dem Slot sowie mit einem Solo scheiterten allesamt mit besten Möglichkeiten an Irving. Es war wie verhext, die „Adler“ versuchten alles, doch der Puck wollte und wollte nicht ins Tor.

Im Schlussdrittel versuchten die Blau-Weißen nochmals alles, kämpften und wurden noch offensiver, um den Anschlusstreffer zu erzwingen. Genau in dieser Druckphase schlugen die Bozener wieder eiskalt zu. Angelo traf aus nahezu unmöglichem Winkel zum 3:0 (46.). danach begannen bei den stark ersatzgeschwächten „Adlern“ langsam die Kräfte zu schwinden. Das nutzten die sehr effiziente Südtiroler und erhöhten durch Anthony Bardaro noch zum 4:0-Endstand.

HCB Südtirol – EC PANACEO VSV 4:0
Tore: Robertson (16.), Frigo (28.), Micelli (46.), Bardaro (52.)

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