Nach den beiden Niederlagen gegen den HC Bozen am vergangenen Mittwoch (1:4) und am Freitag (2:5), geht es für den VSV am Sonntag zu Hause mit der siebten Runde der Zwischenrunde weiter. Dort wartet das Spiel gegen das Team aus Fehervar. Der VSV steht gegen die Ungarn bereits stark unter Zugzwang!

Nach dem großartigen Start in die Zwischenrunde, bei dem elf Punkte aus vier Spielen geholt werden konnten, ging die Zwischenrunde für den VSV nach der Nationalteam-Pause leider nicht in der selben Tonart weiter. Man musste sich nach vier Siegen in Folge zwei Mal gegen Bozen geschlagen geben und scheint nicht mehr ganz an das Konzept von vor zwei Wochen anknüpfen zu können. Die beiden rau geführten und schmutzigen Partien der Südtiroler scheinen die Mannschaft überrascht zu haben. Im ersten Spiel gegen Bozen war gleich nach der Verletzung von Sofron in der vierten Minute eine Veränderung zu spüren und auch in Südtirol wollte es einfach nicht klappen. Ein hoher Stock, für den der Spieler des HC Bozen eine zwei Spiele andauernde Sperre bekomme (Video unten) steht sinnbildlich für die Charakteristik des Spiels der Südtiroler. Zudem fällt auch Valentin Leiler nach einem unglücklichen Zusammenstoß mit einem Gegenspieler mit einer Gehirnerschütterung aus.

Der VSV muss also so schnell es geht zurück in die Spur kommen und somit ist ein Heimsieg gegen Fehervar pflicht, will man noch länger ein Wort um die Play offs mitreden. Nachdem unsere Adler die Nationalteam-Pause auf dem zweiten Rang der Tabelle verbracht haben, ist man nun auf den vierten Platz zurückgefallen und liegt zwei Punkte hinter dem HC Bozen (13 P.) und einen Zähler hinter Fehervar (11 P.). Somit ist neben einem Sieg der Adler auch auf Schützenhilfe der Dornbirn Bulldogs zu hoffen, die mit 19 Punkten ungefährdet am Weg Richtung Top acht sind und am Sonntag auf den HC Bozen treffen.

Unsere Adler müssen nun die letzten beiden Spiele abhaken und mit einem freien Kopf und voller Elan in die verbleibenden Runden der Zwischenrunde gehen. Verlieren ist verboten! Man muss wieder zur Leichtigkeit finden wenn es um das Erzielen der Tore geht und auch in der Defensive als Einheit um jede Scheibe kämpfen. Im sechs-Punkte-Spiel gegen die Ungarn dürfen sich die VSV-Fans in der Halle auf eine spannende Partie freuen. Fehervar hält nach sechs Spielen bei drei Siegen und drei Niederlagen (zwei nach OT/Penalty) und auch das Hinspiel gegen Villach am 10.2. verloren die Ungarn erst nach dem Penalty-Schießen. Zuletzt konnten auswärts drei Punkte gegen Znaim geholt werden (1:2). Zudem gibt es gegen Fehervar ein Wiedersehen mit unserem ehemaligen Trainer – Hannu Järvenpää

Auf Seiten des VSV wurde die Verletztenliste in den vergangenen Tagen leider immer länger. Neben Schlacher, der aufgrund einer Erkrankung schon die erste Partie gegen Bozer verpasste und der auch noch eine Zeit lang ausfallen wird, kam neben Sofron und Leiler auch noch Patrick Platzer zum Kreis der Verletzten hinzu. Auch er zog sich gegen die Südtiroler eine Oberkörperverletzung zu. Ob der angeschlagene Sam Antonitsch gegen Fehervar zum Einsatz kommt, entscheidet sich erst kurzfristig. Postitiv: Miha Verlic steht am Sonntag nach vier Spielen wieder im Kader des VSV. Der Olympiastarter ist am Samstag zur Mannschaft gestoßen.

Die Partie gegen Fehervar AV19 beginnt am Sonntag um 17:45 Uhr und wird online auf ServusTV übertragen.

Tickets für die Partie gibt es Online und an der Abendkasse. Außerdem findet im Zuge dieser Partie wieder ein VSV-“Family Day” statt: