Am morgigen Freitag heißt es Bullen gegen Adler in der Villacher Stadthalle. Dieses Duell ist auch ein Spiel direkter Tabellen-Nachbarn, der VSV liegt auf Rang acht, die Salzburger sind dicht dahinter an neunter Position.

Alles andere als nach Wunsch verlief der Start der Bullen in die neue Spielzeit. Mit drei Niederlagen in den ersten drei Heimspielen lag man mit null Punkten am letzten Rang. Erst in Runde vier, bei der 5:6 Auswärtsniederlage nach Verlängerung in Innsbruck, gelang der erste Punktegewinn. Vergangenen Sonntag schossen sich die Red Bulls aber den ganzen Frust von der Seele. Die Teufel aus Fehervar wurden mit 9:0 aus dem Volksgarten geschossen.
Aktueller Topscorer der Bullen ist Verteidiger Brent Regner mit sechs Scorerpunkten aus fünf Spielen. Besonders in den Special-Teams haben die Salzburger aktuell noch so ihre Probleme. In 24 Powerplay-Gelegenheiten gelangen erst zwei Treffer, was Rang elf in dieser Statistik bedeutet. Im Penalty-Killing liegen die Mozartstädter mit einer Quote von 70,6% gar auf dem letzten Rang. Trotz dieser Werte darf man Salzburg niemals auf die leichte Schulter nehmen. Mit Spielern wie Chris VandeVelde, Dustin Gazley, Steve Michalek und einigen mehr verfügen die Salzburger über jede Menge NHL und AHL Erfahrung.

Für den EC Panaceo VSV geht es nach der knappen Niederlage bei den Vienna Capitals zu Hause um wichtige Punkte. Vor allem wollen die Adler so bald wie möglich den ersten vollen Erfolg feiern. In Wien war es wichtig, dass man erstmals auch im Powerplay angeschrieben hat und das auch gleich doppelt. Kromp und Sharp konnten jeweils bei nummerischen Überlegenheit einen Treffer erzielen. Trotzdem musste sich der VSV am Ende knapp geschlagen gegeben. Für das Spiel morgen erwartet das Team einen ähnlich harten Kampf und ein enges Spiel, wie auch Nico Brunner bestätigt:
 „Gegen Salzburg ist es immer sehr schwer zu spielen. Sie hatten zwar nicht den optimalen Start in die Saison, mit dem Kantersieg gegen Fehervar sind sie nun aber wohl endgültig angekommen. Für uns wird es wichtig sein unsere Leistung konstant über 60 Minuten zu bringen, bisher ist uns das noch zu wenig gelungen.“

Die Heimischen müssen auch beim Spiel morgen auf ihren Kapitän Niki Petrik verzichten.

EBEL Grunddurchgang 7. Runde:
EC Panaceo VSV : Red Bulls Salzburg
04.10.2018 – 19:15
Stadthalle Villach