Nach einem furiosen Start und starken Schlussminuten mussten sich die Adler in Wien knapp mit 3:4 geschlagen geben.

Drittel 1:

Das Spiel begann mit enormen Tempo auf beiden Seiten, die erste Unterbrechung gab es erst nach mehr als vier Minuten. Danach drehten die Adler erstmals so richtig auf. Nach einer wunderbaren Kombination über Blaine Down und Jerry Pollastrone kam die Scheibe zu Corey Trivino. Unser Nummer 10 behielt die Ruhe, lies J.P. Lamoureux schön aussteigen und brachte die Adler mit 1:0 in Front. Nach einem harten Check von Rafael Rotter an Jamie Fraser musste der Caps-Stürmer für 2+2 Strafminuten in die Kühlbox. In diesem Powerplay durften die Adler heuer erstmals jubeln. Markus Schlacher bediente Corey Trivino sehr schön, dieser spielte dann ideal auf Christof Kromp und unser Stürmer überlistete Lamoureux mit der Backhand. Das Powerplay lief danach weiter, leider zog Brandon Alderson in der Überzahl eine Strafe. Im daraus resultierenden Überzahlspiel brachte Rotter die Caps mit einem Schlagschuss wieder ran. Zu diesem Zeitpunkt waren noch nicht mal zehn Minuten gespielt. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Powerplay-Möglichkeiten auf beiden Seiten, Tore fielen aber keine mehr und somit gingen die Adler mit einer knappen Führung in die erste Pause.

Drittel 2:

Im Mittelabschnitt übernahmen die Capitals schnell das Kommando und nach genau vier Minuten gelang auch der Ausgleich. Ein Schuss von Hackl wird von Schneider perfekt abgefälscht und rutscht Dan Bakala daher durch die Beine durch. Danach stockte den VSV Fans kurz der Atem. Jamie Fraser bekam einen Schuss an den Hals und blieb verletzt am Eis liegen. Zum Glück konnte unser Verteidiger aber kurz darauf wieder weitermachen. In dieser Phase des Spiels versuchten es die Adler hauptsächlich über Schüsse aus der Distanz. Lamoureux im Tor war damit aber nicht zu überwinden. In der 32. Minute gingen die Wiener schließlich erstmals in Führung. In einem zwei auf eins Konter bediente Peter Schneider Chris DeSousa ideal und dieser verwertete eiskalt. Kurz vor Drittelpause musste Blaine Down nochmals auf die Strafbank, der VSV überstand diese brenzlige Situation zum Glück. Die Wiener haben im Mittelabschnitt das Spiel gedreht und gingen mit einer 3:2 Führung in die Kabine.

Drittel 3:

Das letzte Drittel begann gleich mit einer großen Chance für Kelsey Tessier, die Scheibe ging aber knapp neben das Tor. Nur kurz darauf zog Peter Schneider alleine auf Bakala zu, unser Goalie konnte aber im allerletzten Moment noch retten. In der 47. Minute war dann aber auch Bakala im Tor machtlos. Der auffällige Peter Schneider traf zum zweiten Mal am heutigen Tag. Positiv für den VSV zu erwähnen war, dass die Adler ein zweiminütiges fünf gegen drei Unterzahlspiel schadlos überstanden haben. Insgesamt war der Schlussabschnitt geprägt von vielen Strafen. Eine Minute vor Ende durfte der VSV auch nochmal in Überzahl ran. Coach Unterluggauer riskierte alles, nahm Bakala vom Eis und wurde prompt belohnt. Sharp verkürzte im Powerplay auf 3:4. Danach fanden die Adler nochmals eine große Chance vor, die Scheibe wollte aber nicht mehr ins Tor. Somit verlor der VSV knapp mit 4:3.

Runde 6: Vienna Capitals 4:3 EC Panaceo VSV
0:1 Trivino (6.)
0:2 Kromp (7.PP)
1:2 Rotter (10.PP)
2:2 Schneider (24.)
3:2 DeSousa (32.)
4:2 Schneider (47.)
4:3 Sharp (60.PP)