In der 44. und damit letzten Runde des Grunddurchgangs ging es für die Adler zum Rückspiel nach Wien. Nach dem tollen 4:2 Sieg in Villach sollte das perfekt Wochenende gelingen. Headcoach Markus Peintner musst in dieser Partie auf Ryan Glenn und Benjamin Petrik verzichten. Im Tor bekam David Kickert den Vorzug und sah sich zu Beginn Jean-Philippe Lamoureux im Tor der Wiener gegenüber.

Das erste Drittel startete für die VSV-Fans gleich mit einer kleinen Schrecksekunde. Nach nur wenigen Sekunden zogen sich die Schiedsrichter zum Videobeweis zurück, gaben aber im Endeffekt keinen Treffer. In den ersten Minuten war das Heimteam allerdings die dominantere Mannschaft und die Wiener kamen zu deutlich mehr Torschüssen. In einem 4 gegen 4 konnten sich die Adler das erste Mal offensiv präsentieren. Miha Verlic und Jordan Hickmott spielten sich durch die Caps-Defensive, Verlic konnte Lamoureux aus dem Slot aber nicht bezwingen. Die Hausherren kamen im Powerplay zu ihrer besten Chance, Rotter scheiterte dabei allerdings am Pfosten. In der 15. Minute war allerdings auch VSV-Keeper Kickert machtlos. Schneider traf im Powerplay von der blauen Line zum 0:1 aus Sicht der Adler. Nach diesem Treffer passierte dann nicht mehr viel und so ging es für den VSV mit dem 0:1 Rückstand in die erste Pause.

Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts waren die Hausherren die dominantere Mannschaft. In der 23. Minuten kam es für die Adler gleich doppelt bitter. Nach einem missglückten Klärungsversuch konnte Vause aus dem hohen Slot das 0:2 aus Sicht der Adler erzielen. Noch in derselben Minute schwächten sich die Adler dann selbst. Stefan Bacher musste wegen eines Checks gegen den Kopf für 2+2 Minuten raus und Niki Petrik fasste wegen Kritik ebenfalls 2 Minuten aus. Im folgenden 5 gegen 3 konnten die Wiener durch Holzapfel schnell auf 0:3 erhöhen. Aufgrund der 2+2 Strafminuten gegen Bacher ging es in weiterer Folge erneut mit 5 gegen 3 weiter. Auch die zweite Powerplaymöglichkeit ließen sich die Hausherren nicht nehmen. Pollastrone fälschte einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar für Kickert zum 0:4 ab. Nach dieser hektischen Phase beruhigte sich das Spiel dann etwas und die Adler konnten sich wieder stabilisieren. In der 31. Minute konnte der VSV sein Powerplay ebenfalls nutzen. Nach einem schönen Pass von Schlacher traf Kyle Beach durch die Beine von Lamoureux zum 1:4. In der zweiten Hälfte des Drittel gab es trotz einigen Powerplays zu keinem Treffer mehr und so ging es mit dem 1:4 in die letzte Pause.

Der letzte Abschnitt startete deutlich ruhiger als die ersten beiden Drittel. Keine der beiden Mannschaften konnte sich in dieser Phase gefährliche Torchancen erspielen. In der 51. Minute waren es erneut die Wiener die das erste Tor des Drittels erzielten. Durch eine gut ausgespielte 2 gegen 1 Situation konnte Vause das 1:5 erzielen. Danach ging es kurzzeitig heiß her. Sam Antonitsch und Cuma wollten sich mit ihren Fäusten etwas sagen, die Linesmen gingen aber dazwischen und in weiterer Folge gab es wieder Unterzahl für den VSV. Dieses Powerplay nutzte Rotter mit einem platzierten Schuss zum 1:6 für den Tabellenführer. Nach diesem Treffer passierte dann nur noch wenig und so mussten sich die Adler im letzten Spiel des Grunddurchgangs in Wien mit 1:6 geschlagen geben.

Nach einer Woche Pause geht es für die Adler am 2.2.2018 auswärts in der Qualification-Round weiter. Die Heimspiele der Adler finden im Kampf um die letzten Play-Off Plätze am 4.2, 8.2, 21.2, 25.2 und 2.3.2018 in der Stadthalle Villach statt.